Das Leben ist kein Ponyhof – oder doch?

Seit meiner Kindheit verbindet mich diese Liebe mit den Pferden, seit etwa 30 Jahren pflege und reite ich meine eigenen, zur Zeit sind es eine  Araberpintostute (20) und ein Andalusier (10) , die im Offenstall leben. Davor waren es eine Vollblutstute (1985 bis 1998) und ein Shagya-Araber(von 1987 – 2015).

Der Shagya musste am 2. Januar 2015 im Alter von fast 30 Jahren eingeschläfert werden, er fiel einfach auf der Wiese um und konnte nicht mehr aufstehen. Das war traurig, aber doch aufgrund seines schon lange schlechten Gesundheitszustandes zu erwarten gewesen, nur den Augenblick habe ich soweit hinaus gezögert, bis das Pferd mir  die Entscheidung letztendlich abgenommen hat. Der Wallach hatte mich 27 Jahre lang begleitet. Seine Geschichte möchte ich hier erzählen und ihm so eine Art Denkmal setzen.

Im Dezember 2014 kaufte ich den Spanier dazu, vor allem als Gesellschaft für meine Stute, da es dem Shagya immer schlechter ging und das Ende schon abzusehen war, auch wenn es mir sehr schwer fiel, das einzugestehen. Dieses neue Pferd bedeutet eine unvorhergesehene Herausforderung, der ich mich aber gerne stelle. Auch davon wird hier berichtet werden.

Ich würde mich als „Feld-, Wald- und Wiesenreiterin“ bezeichnen, wobei das Reiten nicht im Vordergrund steht, eher der Umgang und die Pflege der  Pferde. Trotzdem ist mir eine vernünftige Ausbildung immer wichtig gewesen und es macht mir Spaß einem Pferd etwas zu vermitteln und mit ihm zu arbeiten. Wenn ich reite, dann am liebsten in der Natur. Eine Halle brauche ich nicht.

Meine Pferde sind für mich Familie, und manchmal auch  Therapeuten. Oft schon waren sie Trost in dunkleren Zeiten. Bei den vielen Wechseln und Veränderungen, die das Leben immer so mit sich bringt, waren die Pferde immer die eine Konstante in meinem Leben, ich bin ihnen und sie mir treu geblieben.

 

 

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